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Bildung in Landsberg – auf den Spuren alter Schulgebäude

Bildung in Landsberg ist eng mit den beiden Orden der Jesuiten und Ursulinen verbunden. Ein erster Schulbau der Jesuiten unterhalb der Jesuitenkirche wurde erst 1640/41 errichtet, weil zum einen der Orden dem Ansinnen der Stadt nach einer Schule für Lateinschüler ablehnend gegenüberstand, andererseits verhinderte auch der 30-jährige Krieg die Pläne. Die Finanzierung des Gymnasiums wurde u.a. durch einen kurfürstlich genehmigten Bierpfennig finanziert, als Standort diente ein dem Grafen Schwickart von Helfenstein gehöriges Haus. Ein Neubau wurde 1688-92 durchgeführt.

Vermutlich befand sich die Vorläuferschule, die städtische Lateinschule, im ehemaligen Zunfthaus der Weber in der Herzog-Ernst-Straße.

Ein Pendant zum reinen Knabengymnasium der Jesuiten stellte der Schulbau der Ursulinen an der Hubert-von-Herkomer-Straße dar. 1719 kam es zur Niederlassung des Ordens in Landsberg und bald zur Eröffnung der Schule.
1904 – 1905 errichtete der Münchner Architekt Carl Jäger die Städtische Mädchenschule, die seit 1986 die Städtische Musikschule beherbergt.

Der ca. 1-stündige Spaziergang streift ausgehend vom Bayertor die wichtigsten historischen Schulbauten der Stadt Landsberg.